Chelsea Flower Show Veranstaltungen

Chelsea Flower Show

Als echt kölsches Immimädchen bin ich, abgehärtet durch viele Jahre Kneipenkarneval, so einiges gewöhnt, was Menschenmassen angeht. Das hat mir auf der Chelsea Flower Show sehr geholfen.

Wir waren unter den ersten, die die ehrwürdigen Gartentore durchschreiten durften (und zwar nicht weil wir so gut organisiert waren, sondern weil wir die Zeitumstellung verpennt hatten) und haben in der ersten Stunde einige der wunderbaren Schaugärten entspannt schlendernd genossen.

Als wir nach einem „nice cup of tea“ zur zweiten Runde ansetzen wollten, war von den Gärten nichts mehr zu sehen. Dafür Menschenmassen soweit das Auge reicht. Während wir an unserem Tee nippten, wurde das Festivalgelände von der gesamten englischen Bevölkerung heimgesucht. So schien es. Fotos von Blümchen ohne Menschen waren fortan unmöglich. Aber der Mann und Knipser wusste sich zu helfen und hat sich stattdessen auf die Kopfbedeckungen der Ladys und Lords konzentriert.

Hier eine kleine Auswahl:
(die absolut sehenswerten Blumenbilder folgen in einem späteren Post)

  1. Na diese Aufnahmen spiegeln doch so richtig die englische Seele wieder – Hüte über Hüte 🙂 Irgendwie bin ich froh, dass bei uns diese Art der Kopfbedeckung nicht so populär ist.

    lg kathrin

    • Och, mich hätte einer dieser riesigen Hüte vor dem fetten Sonnenbrand bewahrt, den mir das unerwartet sonnige „london weather“ eingebracht hat.
      🙂

  2. Mehr Mut zum Hut! Ich hab eine ganze Sammlung. Für den Sommer mag ich am liebsten meinen hellen Baumwoll-Trilby. Schön auch die Hipster-Variante unter „zeitlos elegant“ *g

  3. rosalie+gesine

    Oh, Anja, wie schön, die Chelsea Flower Show!!!! Bin schon grasgrün vor Neid, du Glückliche!!! Was heißt denn Torf auf Englisch?

  4. Tiger Lily

    Herrlich! Ich bin auch sehr, sehr neidisch. Hatte gerade heute gedacht, dass ich irgendwann eine Gartenreise nach UK machen möchte und so eine Schau natürlich ein Höhepunkt wäre.

  5. Nur kein Neid. Das war harte Arbeit. Aber Spaß gemacht hat es natürlich trotzdem 🙂
    Torf heißt peat und natürlich gärtnere ich peatfree, sehr zur Zufriedenheit der Dame mit Rindenhut.

  6. Pingback: London für Garten- und Radfans › Midlifereisen

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