Gartenarbeit Gießen

Ein neuer Gartenschlauch muss her!

Noch einen Vorteil hat das Gießen mit der Kanne: ich kann ganz bequem eine Portion Brenneseljauche unter das Gießwasser mischen.

Sogar eine Erdbeerpflanze hat es sich unter der tropfenden Wasserstelle, mitten im Farn, gemütlich gemacht.

Meinen Gartenschlauch habe ich zusammen mit einigen anderen Gartengeräten vom Vorpächter meines Schrebergartens übernommen. Darunter auch ein 1.000 Liter Wassertank und zwei 250 Liter Fässer. Mit einem derart großen Wasservorrat kommt man schon eine Weile hin. Und das lästige Gießkannen schleppen habe ich (im Gegensatz zu den anderen Familienmitgliedern) immer als willkommenes Fitnesstraining betrachtet. Nur in Ausnahmefällen kam deshalb in den letzten Jahren der Schlauch zum Einsatz und meine Wasserrechnung war so klein, dass der Kleingartenvorstand die korrekte Funktionsweise meines Zählers überprüfen lies.

Ganz ohne Wasser aus dem Schlauch komme ich aber trotzdem nicht durchs Jahr. Vor allem wenn der Sommer so heiß und lang ist wie 2013. In den wenigen Wochen ohne Gießkannenwasser hat mich dann auch der alte Schlauch in den Wahnsinn getrieben. Undichte Anschlüsse am beiden Enden – schön für den Farn an der Wasserstelle, schlecht für meine Schuhe. Jede kleinste Schlaufe im langen Schlauch führte  zum Abknicken. Und so viel entspannter ist es auch nicht, den Schlauch anstelle der Gießkannen durch den Garten zu schleppen. Mal ganz abgesehen vom späteren Verstauen.

Das Problem mit der alten undichten Brause habe ich bereits im letzten Jahr durch den Neukauf eines Luxus-Brausen-Modells zufriedenstellend gelöst. Für einen neuen Schlauch konnte ich mich damals nicht entscheiden.

Als dann vor ein paar Monaten eine Anfrage von Gardena in meinen Blog flatterte: „Gartenschlauchtester gesucht“ habe ich nicht lange gezögert und das Angebot angenommen. Wenige Tage später lag die Gardena-Blogger-Box samt Schlauch und Anschlussstücken auf meinem Gartentisch. Der praktische Winkelanschluss (dreht sich in alle Richtungen und verhindert so ein abknicken direkt am Wasseranschluss) ziert jetzt den Wasserhahn im vorderen Gartenteil. Hier bringt er mir am meisten, da der Hahn in die „falsche“ Richtung gebogen ist. An der zweiten Wasserstelle tut nach wie vor der alte Anschluss seinen Dienst. Immer noch ein wenig undicht, aber wie gesagt, der Farn freut sich über die extra Wasserportion.

Allzu intensiv konnte ich den Schlauch und die Anschlussstücke bislang nicht testen. Es hat ausreichend geregnet, die Tanks sind voll und der Boden ist gut durchfeuchtet. Ist ja aber nicht schlimm. Schließlich hat das gute Stück eine garantierte Lebensdauer von 25 Jahren. Da bleibt mir noch ziemlich viel Zeit mir ein gründliches Urteil zu bilden. Sicher ist nur: auch diesen Schlauch muss ich quer durch den Garten von einer Wasserstelle zur anderen schleppen. Zwei 20 Meter lange Schläuche will ich beim besten Willen nicht in meinem Garten herum liegen haben. Und eine richtig gute Idee wo man die orange-schwarze Schlange einfach und dekorativ verstauen kann ist mir auch noch nicht gekommen. Die üblichen Kabeltrommeln gefallen mir nicht und praktisch ist das auch nicht, den nassen schlammigen Schlauch nach Gebrauch aufzurollen (oder vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul dazu ;-)).

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