Gartenarbeit Obstbäume schneiden

Giganten…

…im Ga(r)ten arbeiten mit dem Spaten 🙂

Letztes Jahr beim Heckensägenmassaker durfte ich noch die Hauptrolle spielen. Nachdem jetzt aber doch auf Wunsch einer einzelnen Gärtnerin die Hecke komplett verschwinden sollte, musste der Mann ran.

Die eigentlichen Giganten in diesem Film waren nämlich die Wurzeln der zwölf Meter langen Ligusterhecke. Tief, tief und tiefer hatten sie sich in den Boden eingegraben und wollten nicht nachgeben. Vor der Siegerpose auf diesem Bild lagen diverse Tiefschläge in Form zerbrochener Spaten.

Aber der Mann war wild entschlossen, die Nachbarn naiv genug uns ihren Spaten zu leihen und schließlich war es geschafft. Sogar die namenlosen Büsche rechts und links vom Gartentor gaben letztlich auf. Sie waren auch die einzigen Überlebenden dieser Aktion (der Liguster ist im Grünschnitt gelandet). Freunde waren bereit ihr Gewicht in Fotobüchern aufzuwiegen. Und es gibt wenig was der Mann nicht für ein Fotobuch seiner Wahl tun würde.

Es sei ihm gegönnt. Selten musste er für eines so hart arbeiten. Ich freu mich jedenfalls über den freien Blick und das Mehr an Sonne in unseren Garten. Im Frühling werde ich den Streifen mit Lavendel, Rosmarin, Eberesche und ein paar niedrigen Bodendeckerrosen bepflanzen. Nur wie ich die verlockend lockere Erde bis dahin gegen grabende Kaninchen und kackende Hunde verteidigen soll weiß ich noch nicht so recht. Tipps werden gerne entgegen genommen.

  1. Meine Eltern haben auch ziemlich geschwitzt als sie vor ein paar Jahren die Thujenhecke entfernt haben. Solche Pflanzen können sich zu einem wahren Horror entwickeln.

    lg kathrin

  2. Liebe Anja,
    Du machst mir ja Mut. Bei mir steht eine ebensolche halbe Thujahecke, ich hasse sie! Und Emil auch! Sie steht auch schon von Anfang an auf der Ausbuddel-Liste, doch wagen werden wir es wohl erst im nächsten Jahr…
    Liebe Grüße, Dagmar

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