brombeerdessert
Dessert Rezept

Ihre sind später als meine!

brombeerhecke

Meine Nachbarin, eine ältere Dame, hat ihren Garten seit gut 30 Jahren. Davor gehörte er 40 Jahre ihren Eltern. Sie ist also in diesem Schrebergarten aufgewachsen und kennt ihn quasi besser als sich selbst. Und das trifft wohl auch auf die angrenzenden Gärten und damit auch meinen zu. Nur so ist zu erklären warum es immer wieder zu Situationen wie dieser kommt.

Ich pflücke die ersten sehr reifen Brombeeren an meiner Brombeerhecke. Über den Zaum schallt ein lautes „Sie müssen noch warten!“ Verwundert frage ich, womit muss ich noch warten? „Ihre sind später als meine!“ lautet die keinen Widerspruch duldende Antwort….
🙂

Sie haben uns trotzdem geschmeckt, die voreiligen Früchtchen. Zusammen mit den ersten Himbeeren habe ich sie zu einem ebenso einfachen wie köstlichen Joghurtdessert verarbeitet.

Naturjoghurt + Beeren + Zucker = Hmmmm!

Und mit einem Topping aus Mohnkrokant mausert sich das schnelle Alltagsdessert zum ****Sterne tauglichen Menüabschluss.

Joghurtbeeren mit Mohnkrokant

Zutaten
(für 4 Personen)

4 EL Zucker

1 EL Mohn
500 g Naturjoghurt
150 g Brombeeren und Himbeeren gemischt

1. 3 EL Zucker in einem beschichteten Topf unter ständigem Rühren schmelzen. Mohn kurz unterrühren. Flüssigen Zucker dünn auf ein Stück Backpapier gießen und abkühlen lassen. Achtung: die Masse ist sehr, sehr heiß!
2. Joghurt mit 1 EL Zucker verrühren. Auf vier Schälchen verteilen. Beeren darauf verteilen. Abgekühltes Mohnkrokant in Stücke brechen. Dessert damit dekorieren.

dessert beerenkrokant
  1. 🙂

    Da musste ich jetzt kurz schmunzeln. Wir haben einen älteren Nachbarn (knapp 80) der auch alles besser weiss (oft hat er auch tatsächlich recht)
    So erklärt er mir immer in seinem charmanten augsburgerisch das ich die „gelbn Blämle“ wegspritzen soll. Aber irgendwie gehts ja auch nich ohne Nachbarn. Die Beeren mit Joghurt sehen auf jeden Fall unverschämt lecker aus

  2. Hihi, die lieben Nachbarn 🙂 Wir haben tatsächlich solche Brombeeren, die erst Ende September reif werden, da ist es noch lang hin – Deine leckeren Fotos versüßen aber die Wartezeit ein klein wenig 😉
    LG Martina

  3. Barbara Ehlert

    das sieht ja lecker aus bei dir – muss ich ausprobieren!
    Solche Nachbarn wie deine sind ja auch wahre Fundgruben an Wissen und Geschichten, du kannst javermutlich die ganze Geschichte deines Gartens von ihr erfahren…
    Liebe Grüße, Barbara

  4. Oh, das sieht aber lecker aus. Bei mir sind nun auch die ersten Beeren reif, mal sehen, ob ich sie vor den Vögeln erwische.

    lg kathrin

  5. Die gelben Blämle. Lange habe ich nachgedacht, jetzt ist es mir klar. Das muss der Löwenzahn sein. Und das mit der Fundgrube stimmt natürlich. Ist auf jeden Fall besser das Nachbarding positiv zu sehen.

  6. Liebe Anja,
    sind sie nicht immer wieder reizend, die lieben Nachbarn? Was ist denn aus ihrem Kartoffelacker geworden? Und wie kommst du überhaupt auf die Idee, Deine Brombeeren selbst in die Hand zu nehmen? Ich hoffe, Du hast jede Einzelne davon richtig genossen!
    Sei über’n Zaun gegrüßt,
    Dagmar

  7. Die Joghurt-Beeren klingen sehr lecker und so richtig sommerlich.
    Liebe Grüße nach Köln, Monika

  8. Huhu! „Off topic“, aber: Hast Du evtl. Lust, bei meiner „Samen-Rotation“ mitzumachen? 🙂
    http://linalunagarten.wordpress.com/2012/09/17/samen-rotation-no-1/
    Ich würde mich freuen…!

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