food und farm
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Neu am Kiosk: Food & Farm

Vor ein paar Tagen ist die neue Food & Farm auf meinem Schreibtisch gelandet. Neue Zeitschriften finde ich immer spannend – vor allem wenn sie sich mit gutem Essen und Gartenthemen beschäftigen. Das Heft kam genau passend – draußen war es am Wochenende viel zu heiß um selbst im Garten aktiv zu werden. Mit Smoothie und Zeitschrift in der Hängematte lies es sich aber ganz gut aushalten.

Food & Farm präsentiert sich selbst als Lifestyle Magazin für gesunde und bewusste Ernährung. Gemacht für Menschen, die wissen wollen, wo ihr Essen her kommt. Da gehöre ich ganz klar dazu.

Im Heft wird unter anderem eine bunte Mischung von Menschen vorgestellt, die sich auf eine sehr persönliche Art mit Lebensmitteln beschäftigen:

  • eine Tierärztin, mit eigener Büffelherde, die aus der Milch ihrer Büffel handgemachten Büffelmozzarella herstellt
  • ein junges Paar, das sich in eine Streuobstwiese verliebt, sie pachtet und seitdem mit Freunden jedes Jahr eigenen Most macht
  • drei Freunde, die aus einer Laune heraus einen Weinberg pachten und voller Hingabe am eigenen Tropfen arbeiten

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Was mir dabei richtig gut gefällt sind die Infokästen mit Adressen und wertvollen Tipps. Die ziehen sich durch das ganze Heft und sind echt nützlich. Jetzt weiß ich, dass es eine Streuobstwiesenbörse gibt und wo ich einen Weinberg pachten könnte. Wenn mir mein Garten mal nicht mehr groß genug ist, durchaus eine Alternative. Aber grade ist es zu heiß zum Selbermachen und ich beschränke mich lieber auf’s blättern.

Viele der Themen im Heft sprechen mich an: regionale Lebensmittel, Verpackungsmüll vermeiden, ein Gespräch mit einem Legehennenzüchter. Es gibt nicht viele Magazine, die sich an eher schwierige Themen ran trauen. Da es auch hier die Mischung macht, freue ich mich zum Ausgleich über die auch vorhandenen Genussstrecken. Sehr schön, der ausführliche Bericht über den Anbau und die Verarbeitung von Urdinkel, ergänzt durch wunderbare Brot-Rezepte aus dem bekannten Plötzblog. Die Geschichte über einen kleinen Senfproduzenten in Bayern hat mich sogar auf die Idee gebracht Senf nicht nur als Gründünger, sondern auch zum Ernten anzubauen. Ein passendes Rezept für Senf gibt es sowohl im Heft als auch in der Horrorküche.

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Das Layout der Food & Farm ist stimmig. Sehr schön (und informativ) ist der Beileger über Äpfel, mit illustriertem Cover. Steh ich ja drauf. Auf Illustrationen. Deshalb gefallen mir auch die kapiteleinleitenden illustrierten Vignetten besonders gut. Sowas möchte ich auch für meinen Blog haben. Ich denke nämlich gerade über ein neues Blog-Layout nach. Eine ganze Weile schon. Ich wünsche mir mehr Struktur, ein klare Kapiteleinteilung und schnellere Ladezeiten. Um letzteres muss man sich als Magazinmacher nun wirklich nicht kümmern. Die Umblättergeschwindigkeit liegt ganz alleine in der Hand der Leser 🙂

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