Dessert Pflaumen-Stachelbeer-Marmelade

Pflaume trifft Stachelbeere

In unserem Garten steht ein Pflaumenbaum mit richtig dicken Pflaumen drauf. Die ersten Früchte sind schon reif. Eine Handvoll. Nicht genug für einen leckeren Pflaumenkuchen. Zu viele zum Naschen.

Ich persönlich mag Pflaumenmarmelade (Latwer wie man in meiner pfälzischen Heimat sagt) sehr gerne. Das Restpatchwork findet sie, freundlich ausgedrückt, indiskutabel. Optisch ist die zähe braune Masse sicher kein Schmankerl. Aber auf kräftigem Bauernbrot so lecker.

Naja, 1 gegen 5 da habe ich keine echte Chance. Marmelade muss rot sein, schallt es mir entgegen. Von der Stachelbeerernte ist nach dem Kuchenbacken noch ein Rest übrig. (Das Rezept für den Stachelbeerbaiser reiche ich bei Gelegenheit nach.) Rote Stachelbeeren mit dicken Pflaumen – das Marmeladenergebnis ist zumindest rosa. Ich bin gespannt ob es vor den strengen Augen der Brut besteht.

Zutaten:
300 g rote Stachelbeeren
200 g Pflaumen
250 g Gelierzucker (2:1)
3 Gläser à 150 ml mit Schraubverschluss
  1. Stachelbeeren waschen, Blüten- und Stielansatz entfernen. Pflaumen waschen und entkernen (ich habe auch die Schale abgezogen). Das Obst sollte nach dem putzen gewogen werden.
  2. Gläser und Deckel mit kochendem Wasser übergießen. Abtrocknen und auf ein feuchtes Geschirrtuch stellen.
  3. Obst in einen großen Topf geben. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Gelierzucker unterrühren.
  4. Fruchtpüree unter Rühren erhitzen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vorsichtig in die Gläser füllen. Gläser fest verschlossen für 5 Minuten auf den Deckel stellen.
  1. Super 🙂 so ein Rezept habe ich gesucht, das probiere ich gleich aus, Dankeschön, l G Regina

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