roter meier
Ananaskirsche Duftwicken Stachelgurke

Saatgutspender gesucht!

Diesem Wunsch der lieben Linaluna bin ich jetzt endlich nachgekommen. Und da gegen die anonyme Spende doch so einiges spricht lege ich hier die Karten offen auf den Tisch. Die zukünftigen Eltern sollen schließlich wissen woher ihre Sprösslinge kommen. Aus bestem Hause natürlich. Aus bestem Hause!

Mamas Liebling

Die zarte Duftwicke hat mich den ganzen Sommer über mit tollen Farben und intensivem Geruch begeistert. Ihrer ursprünglichen Aufgabe – Sichtschutz zum Nachbarsgarten – wurde sie zwar nur bedingt gerecht, aber einer so zarten Schönheit verzeihe ich gerne. Meine Empfehlung für die neuen Eltern: Samen in drei Etappen aussäen. Die ersten drinnen in Klopapierrollen vorziehen. Verblühtes immer schön ausknipsen. Regelmäßig Sträuße für die Vase schneiden. Dann blühen sie von Juni bis November.

Papas kleiner Rabauke

Die Stachelgurke ist ein kleines Schlingmonster. In der Tomatentonne hätte sie ihre empfindlichen Mitbewohner beinahe überwuchert. Erst nachdem sie zwangsweise an ein eigenes Klettergerüst umgeleitet wurde war Ruhe in der Bude. Die Früchte werden klein geerntet. Sie sollen furchtbar gesund sein. Sie schmecken in Scheiben geschnitten im Salat und mit anderem Gemüse geschmort zu Pasta.

Der wilde Rotschopf

Herr Meier junior ist gar nicht wirklich im Horrorgarten gewachsen. Ich habe ihn vielmehr entführt. In einem Schweizer Gemeinschaftsgarten hat mich seine Leuchtkraft dermaßen in den Bann gezogen. Ich konnte nicht anders und habe eine Handvoll Samen in meiner Tasche verschwinden lassen. Das Teilen mit anderen Gärtner erleichtert mein Gewissen ein wenig. Empfehlungen zur Anzucht kann ich aber leider erst nach der nächsten Saison geben.

Die englische Lady

Nicotianna Marshmellow stammt aus Great Britain. Beim Kauf von zwei Samenpäckchen gab es die winzigen Samen kostenlos dazu. Lange wusste ich nicht ob aus den winzigen Pflänzchen mal was wird. Doch dann ging alles recht schnell. Aus der grünen Blattrosette schoss ein 1,20 Meter hoher Stengel, an dem hunderte von zarten pastelligen Blümchen schaukelten. Das sah ganz zauberhaft aus, auch wenn es in dem Blütenwirrwarr schlecht zu sehen ist, und wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder unsere Blumenrabatte bereichern. Die Samen müssen recht früh drinnen vorgezogen werden.

Everyones Darling

Ich glaube ich habe auch noch Samen von meiner Ananaskirsche mitgeschickt. Bin aber nicht ganz sicher. Auf jeden Fall habe ich von dem Schätzchen kein Foto. Schade. Denn die kleinen, kaum 50 Zentimeter hohen, Pflänzchen waren der Renner im Horrorgarten. Im März auf der warmen Fensterbank vorgezogen, haben sie von Juli bis zum ersten Frost (der leider schon im Oktober kam) Unmengen köstlicher gelber Früchte produziert. Verwandt sind sie mit der bekannteren Physalis. Schmecken aber viel, viel süßer und werden im Gegensatz zu ihrer großen Schwester rechtzeitig reif. Absolut empfehlenswert kann ich nur sagen. Und wenn ich doch noch ein Foto finde reiche ich es nach.

  1. Das ist ja lieb von Dir, dass Du hier alles so ausführlich erläuterst! 🙂 Dann tausche ich den Link auf der Liste einfach mal gegen diesen hier aus. 🙂 Schön! Gute Idee!

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