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Der kleine Horrorgarten

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Blumenportrait: Die Wiesenraute

Die zauberhafte Wiesenraute (Thalictrum delavayi) ist im letzten Jahr in meinen Garten eingezogen. Ich konnte nicht an ihr vorbeigehen, als ich sie im Gartenmarkt entdeckt habe. Dabei war sie zu dem Zeitpunkt schon fast verblüht und dennoch hat mich ihr Anblick sofort verzaubert.

Auf  1,40 Meter hohen Stängeln wippen hunderte kleine grazile Blüten. Jede einzelne ein Büschel zartgelber Staubfäden umringt von pastellblauen Blütenblättern. Im geschlossenen Zustand sehen sie aus wie kostbar schimmernde Perlen. Sie schweben über den anderen Stauden und bringen feenhafte Leichtigkeit und eine große Portion gute Laune in meinen Vorgarten. Regelmäßig bleiben Spaziergänger stehen und bewundern die unbekannte Schönheit. Und auch bei Hummeln und Bienen sind die winzigen Blüten sehr beliebt. Ich bedaure wirklich, dass ich mir nur eine Pflanze gekauft habe. In einer kleinen Gruppe würde sie mir noch besser gefallen. Aber das kann ja noch kommen. Die Pflanzen sind, trotz ihrer zerbrechlichen Anmutung, sehr robust und werden von Jahr zu Jahr schöner, sofern ihnen der Standort zusagt.

Wiesenraute
Wiesenraute
Wiesenraute
Wiesenraute

Wiesenrauten stehen gerne sonnig bis halbschattig. Sie bevorzugen einen normalen oder leicht saueren humosen Boden. Die Art Thalictrum delavayi kommt aus China. Sie sollte so gepflanzt werden, dass sie nicht zu sehr von anderen Pflanzen bedrängt wird. In kleinen Gruppen kommt ihr Charme besonders gut zur Geltung. Sie wird 120- 140cm hoch und blüht ab Ende Juli.

 

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