Heidelbeer-Muffins mit frischen Heidelbeeren aus dem Garten

Heidelbeer-Muffins

Ich liebe Heidelbeeren. Pur vom Strauch, in Pfannkuchen, als Heidelbeer-Muffins und auf Kuchen. In meiner Kindheit waren wir oft mit der ganzen Familie im Wald Heidelbeeren sammeln. Im wunderschönen Pfälzer Wald gibt es riesige Heidelbeerfelder. Aber es war echt mühsam sein Eimerchen voll zukriegen. Die wilden Heidelbeeren sind klein und wachsen ziemlich weit unten.

Strauch mit Heidelbeeren
Heidelbeeren in einer Schale

Vor zwei Jahren habe ich mir dann im Garten ein Heidelbeerbeet angelegt. So richtig mit saurer Erde und Brettern außen rum. Das hat sehr gut funktioniert und ich hatte bereits im ersten Jahr eine gute Heidelbeerernte. Aber die diesjährige Ernte übertrifft alles. Beim ersten Durchpflücken sind direkt 900 Gramm leckere Heidelbeeren in meinem Körbchen gelandet. Ein Teil davon ist in den leckeren Heidelbeer-Muffins gelandet. Mein absolutes Lieblings-Last-Minute-Rezept. Mache ich meistens mit tiefgefrorenen Heidelbeeren, aber mit frischen aus dem eigenen Garten schmecken die Heidelbeer-Muffins noch viel besser.

Heidelbeer-Muffins mit frischen Heidelbeeren aus dem Garten
Heidelbeer-Muffins mit frischen Heidelbeeren aus dem Garten

Rezept für schnelle Heidelbeer-Muffins

Zutaten für 12 Heidelbeer-Muffins:

  • 375 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 140 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 200 g Heidelbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • 12er Muffinsform
  • Butter zum Ausfetten

Zubereitung:

  1. Backofen auf 210 °C vorheizen. 12er Muffinsform mit Butter ausfetten. Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Milch zugeben und etwas abkühlen lassen.
  2. Inzwischen Mehl, Backpulver, Natron und Zucker vermischen. Eier unter die Milchmischung rühren. Alles auf die Mehlmischung geben und mit einem Holzlöffel kurz unterrühren. Nicht zu lange rühren. Es dürfen noch Mehlreste zu sehen sein.
  3. Heidelbeeren unter den Teig heben. Teig in die Muffinsformen füllen. In ca. 20 Minuten goldbraun backen. Aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Tipp: 

Der Teig ist in maximal 15 Minuten zusammen gerührt. Bitte wirklich nur grob vermischen, dann werden die Heidelbeer-Muffins schön locker. Einen Handrührer braucht man dafür nicht. Frisch schmecken die Heidelbeeren-Muffins natürlich am besten, aber auch am nächsten Tag sind sie noch sehr lecker. Der Mann häuft gerne noch einen Schlag Sahne darauf. Mir schmecken sie pur besser.

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Kommentare

8 Antworten zu „Heidelbeer-Muffins“

  1. Oh, das liest sich sehr lecker! Die sind bestimmt richtig fruchtig-saftig!
    Danke für das Rezept!
    LG Andrea

  2. Ach ja, da kommen Kindheitserinnerungen hoch. Bei uns waren es keine Heidelbeeren, die wir im Wald gepflückt haben, wir schlugen uns durch dornige Himbeerranken. Auch diese Früchte waren winzig und ein kleines Eimerchen dauerte schon eine ganz schöne Weile…. zerkratzte Arme und Beine inklusive!
    Viele Grüße von
    Margit

  3. Die Gaertnerin

    So war das bei uns auch. Ich habe es geliebt als Kind 🙂

    Liebe Grüße
    Anja

  4. Die Gaertnerin

    Sie sind lecker und vor allem schnell fertig 🙂

    Liebe Grüße
    Anja

  5. Probiere ich am Wochenende aus, das klingt echt lecker.
    LG, Antje

  6. Die Gaertnerin

    Kann ich nur empfehlen. Das Rezept ist absolut unkompliziert. Quasi mit Gelinggarantie 🙂

    Liebe Grüße
    Anja

  7. Backe ich auch ständig 🙂 Ich bevorzuge aber ganz klar die Waldheidelbeeren, eine blaue Zunge mit blauen Zähnen ist einfach ein Muss <3 Die Waldheidelbeeren sind im Handel sehr schwer zu kriegen, ich hab bisher nur einen Laden gefunden. Ansonsten kauf ich sie gefroren, da sind sie in jedem gut sortierten Supermarkt zu erhalten. Mit den Kulturheidelbeeren kann ich mich einfach nicht anfreunden…

  8. Die Gaertnerin

    Ich mag die Waldheidelbeeren auch viel lieber. Ich erinnere ich an wild gesammelte Heidelbeeren aus Schweden, direkt zu Blaubeerpfannkuchen verarbeitet auf dem Campingkocher. Ein Gedicht. Aber Kultursorten sind halt leichter im Garten anzusiedeln und bringen auf kleiner Fläche eine gute Ernte. Dieses Jahr sind sie auch sehr süß geworden, dank der vielen Sonne.

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